blindschleiche

Bereich: photo

Stacheldraht Makro

Diese Bild ist auf einer herbstlichen Fotosafari durch den heimischen Garten entstanden.

Man kann darin entweder einen Symbolcharakter entdecken, oder es aber einfach als Beispiel für die geringe Tiefenschärfe im Makrobereich hernehmen.

Wie auch immer, mir gefällt es. Insbesondere auch aufgrund seines ISO1600-bedingten rauschigen Charakters.

Kamera:         Samsung GX-1L
Objektiv:       Cosina 100mm/f3.5 Makro
ISO:            1600
Blende:         3,5
Belichtungszeit:1/125s

Skalen des Pentax M135/f3.5

Hier sieht man die Skalen eines Pentax M135/f3,5 Objektives.

Entstanden ist das Bild als Test eines Setups mit 2 Blitzen. Hauptblitz war ein mit der Kamera verbundener Sigma-Blitz und zusätzlich kam als Slave ein Metz Mecablitz 28 CS-2 digital zum Einsatz der auf den Hauptblitz reagiert.

Das abgebildete Pentax M135/f3.5 ist ein wunderbares Beispiel der alten Objektivbaukunst. Es ist kompakt, wiegt nur 270g, hat eine integrierte ausziehbare Streulichtblende, eine anständige Lichtstärke und ist ein haptischer Genuß aus Glas, Metall und Gummi.

Kamera:         Samsung GX-1L 
Objektiv:       Cosina 100mm/f3.5 Makro 
ISO:            200 
Blende:         8 
Belichtungszeit:1/125s 
Blitze:         2

Bienengarnele: Endlich vernünftige Aquarienfotos

Mittlerweile ist bei mir der Knoten geplatzt was vernünftige Aquarienfotos anbelangt.

Das ganze Geheimnis ist ein entfesselter Blitz. Dazu habe ich meinen Sigma-Blitz mittels eines Pentax Blitzkabels am Blitzschuh der Kamera angebracht und von oben durch die Öffnung der Abdeckung geblitzt.

Zusammen mit einem geeigneten Objektiv und einer Streulichblende ist es plötzlich keine Kunst mehr vernünftige Aufnahmen der Aquarienbewohner zu machen.

Der Vorsatzachromat des 100mm/f3.5 Cosina Makroobjektivs leistet auch am 43mm Pentax gute Dienste für solcherlei Fotos.

Kamera:         Samsung GX-1L
Objektiv:       Pentax FA 43mm Limited
ISO:            400
Blende:         5,6
Belichtungszeit:1/125s

Benchmark einiger SD-Karten

Evtl. ist es ja für den einen oder anderen von Interesse.

Ich habe einmal alle von mir momentan eingesetzten SD-Karten per XBench gemessen. Zum Einsatz kam dabei ein “hama USB 2.0 Card Reader 1.000 & 1”. Damit ist dies nicht ein Benchmark der Karten alleine, da der Einfluss des Kartenlesers, der durchaus mit verschiedenen Karten unterschiedlich gut harmonieren kann, unbekannt ist.

Die Random-Werte habe ich mir gespart, da diese beim typischen Einsatz einer SD-Karte (bei mir), nämlich Bilder d’raufknipsen und auf den Rechner ziehen, völlig irrelevant sind.

Rein subjektiv sind beim Einsatz in meinen Kameras (Samsung GX-1L und Ricoh GR digital) keine Geschwindigkeitsunterschiede feststellbar. Allerdings erscheinen mir die Trennstege zwischen den Anschlüssen bei den Transcend Karten stabiler zu sein.

Sandisk Ultra II 1GB
  Sequential    13.20   
    Uncached Write  12.68  7.79 MB/sec [4K blocks]
    Uncached Write  14.02  7.93 MB/sec [256K blocks]
    Uncached Read    9.76  2.86 MB/sec [4K blocks]
    Uncached Read   19.85  9.98 MB/sec [256K blocks]

Transcend 150x 2GB
  Sequential    18.59   
    Uncached Write  20.10  12.34 MB/sec [4K blocks]
    Uncached Write  20.53  11.62 MB/sec [256K blocks]
    Uncached Read   12.66   3.71 MB/sec [4K blocks]
    Uncached Read   26.53  13.33 MB/sec [256K blocks]

Transcend Class6 8GB
  Sequential    15.16   
    Uncached Write  14.23    8.73 MB/sec [4K blocks]
    Uncached Write  12.46    7.05 MB/sec [256K blocks]
    Uncached Read   13.20    3.86 MB/sec [4K blocks]
    Uncached Read   26.66   13.40 MB/sec [256K blocks]

Firmware Update 2.40 für Rico GR digital

Irgendwie ist das völlig an mir vorrüber gegangen. Es gibt bereits seit Ende letzten Jahres eine neue Firmeware Version für die wunderbare Rico GR digital.

Die wesentlichen Neuerungen:

Der in der 2.30-er Version hinzugekommene Sepia-Modus wurde erweitert. Man kann jetzt s/w-Bilder nicht nur mit Sepia, sondern auch mit Rot, Grün, Blau oder Violett tönen.

Lange vermisst, jetzt ist sie da: Die Blitzlichtkorrektur von -2 bis +2EV in Drittelschritten.

Ricoh Firmware Updates

Spinnenweben im November

Zur Abwechslung mal wieder ein kleines Bild.

Ich fand es interessant im Fichtelgebirge im schönsten November solche Spinnenweben, inkl. kleiner Spinnen auf dem Feld zu sehen.

Aber vielleicht sind es ja auch gar keine Spinnen, sondern irgendein anderes Getier?

Insekt frisst Insekt

Noch ein kleiner Einblick in die kulinarischen Vorlieben in der Insektenwelt.

Kamera:         Ricoh GR digital
ISO:            64
Blende:         4
Belichtungszeit:1/250s

Akkuprobleme mit der Samsung GX-1L -- Nachtrag

Als Nachtrag zu meinem bereits geschilderten Akkuproblem mit der GX-1L noch die Lösung für mein Problem.

Wie dort schon angekündigt, benutze ich jetzt LiIon-Akkus. Dazu habe ich mir einmal ein Accupower Ladegerät inkl. einem CR-V3 Akku [*=Partnerlink] und dazu noch einen Extrakku desselben Herstellers [*] bestellt. Jetzt habe ich zwar noch ein extra Ladegerät herumstehen (was ich ja eigentlich nicht wollte) und nur einen Satz Batterien, aber die Kamera funktioniert damit einwandfrei und lange. Als Ersatzbatterien kann ich ja während der Ladezeit der LiIon-Akkus immer noch auf die Eneloops [*] zurückgreifen.

Das Accupower Ladegerät [*] scheint seine Arbeit gut zu machen, die Ladeschlußspannung (wenn die LED auf Grün geht) an den Ladekontakten gemessen liegt immer im Bereich 4,18—4,20V, weshalb man wohl davon ausgehen kann, daß die Akkus nicht überladen und damit nicht unnötig in ihrer Lebensdauer eingeschränkt werden. Um kein unnötiges Risiko einzugehen lasse ich die Akkus aber trotzdem nicht länger im Ladegerät sondern entnehme Sie sobald sehe, daß die grüne LED leuchtet

An den Entladekontakten messe ich mit meinem Billigmultimeter im Leerlauf , auf die Laufzeit recht stabile (was ja kein Wunder ist, intern haben die Akkus ja eine Nennspannung von 3,7V und sind nach extern herunter geregelt) ~3,15V, was natürlich schon deutlich mehr ist, als die 2,7V die zwei Eneloops im Leerlauf liefern.

Gelegentlich liest man Berichte, daß der Autofokus aufgrund der höhren Spannung mit LiIon-Akkus schneller funktionieren soll als mit NiMHs. Dazu kann ich aber mangels Meßmöglichkeit nichts weiter sagen.

Akkuprobleme mit der Samsung GX-1L

Als mündiger Konsument ist man natürlich bemüht sich möglichst weit vor dem Kauf eines Artikels über Vor- und Nachteile zu informieren. So geschehen im Herbst letzten Jahres vor der Anschaffung einer digitalen Spiegelreflexkamera.

Die Verwendbarkeit von NiMH Akkus bei den (damaligen) Pentax und Samsung Kameras war ein Argument und bei allem was man so lesen konnte war der Tenor: “Manchmal etwas heikel, aber mit Sanyo Eneloops keine Probleme, genaue Akkuanzeige und lange Laufzeit”. Wunderbar, also eine Kombination die mit einer Standardstromversorgung ohne den Bedarf eines extra Ladegerätes problemlos funktioniert.

Nachdem dann die Samsung GX-1L und zwei Sätze Eneloops [Partnerlink] im Haus waren (gutes Ladegerät war schon vorher vorhanden) kam dann aber recht schnell die Ernüchterung. Nach nicht mal 20 Bildern binnen vielleicht 4 Tagen, steht die Anzeige nur noch auf halb und kurz danach ist der Ofen ganz aus und die Kamera schaltet ab.

Akkus ins Ladegerät und dies meint nachdem sie fertig geladen sind, daß es 265mAh hinein geladen hat. Und so blieb das dann auch; jedes mal nur ein Bruchteil der Kapazität verbraucht und die Kamera stellt den Dienst ein.

Schlußfolgerung: Abschaltspannung viel zu hoch und das sogar bei der Verwendung der zu recht hochgelobten Eneloops, die bekannt sind für ihr hohes Spannungsniveau auch bei hohen Strömen.

Hier mal ein paar Links zu Entladediagrammen einiger Akkutypen zum Vergleich:

Da kann man ganz klar sehen, daß die Eneloops spannungstechnisch jeweils auf dem höchsten Niveau operieren, und, daß andere Akkutypen noch viel kürzere Laufzeiten in der Samsung zustande bringen würden. Wenn ich mir die Eneloop-Kurve so anschaue und von einer Last zwischen 0,5 und 1A ausgehe dann schaltet meine Samsung vermutlich schon bei einer Spannung von 4x1,3V=5,2V ab, was bei NiMH absoluter Schwachsinn ist. Bis 1,15V bzw. eine Abschaltspannung bei vier Zellen von 4,6V muß ein Gerät, welches für die Verwendung von NiMHs gedacht ist mindestens funktionieren. Bei ausschließlicher Verwendung von Eneloops käme man sogar bei 4x1,25V=5V noch zu halbwegs aktzeptablen Lauftzeiten, aber bei 1,3V abzuschalten das kann nicht funktionieren.

Also Kamera zum Service mit Schilderung des Sachverhaltes und was bekomme ich zurück? Eine neue Kamera (mit einer Seriennummer die recht nahe an der alten liegt) und einen Lieferschein mit der Bemerkung “Bitte verwenden Sie 2700mAh Akkus”. Als ob das etwas ändern würde.

Und was ist mit der neuen Kamera? Genau dasselbe Verhalten. Schande, Schande, Schande!

Eine neuere Recherche im Internet fördert zu Tage, daß wohl auch einige Pentax 100Ks mit diesen Phänomen im Umlauf sind und wenn man davon ausgeht, daß die Samsung aus der selben Fertigung wie die Pentax stammen, dann sind wohl auch einige Pentax *istDL2 davon betroffen.

Was bleibt? Entweder nochmal umtauschen mit der Hoffnung ein Modell zu bekommen, daß dieses Verhalten nicht aufweist, 2 CR-V3 Batterien zu 8EUR das Stück zu verwenden, 4 Energizer Lithium AAs zu 2,50EUR/Stk, Alkaline Batterien zu 0,25EUR/Stk (die unter diesen Bedingungen auch keine schlechteren Laufzeiten als die NiMHs liefern dürften) oder LiIon CR-V3 Akkus ausprobieren?

Da ich ansonsten mit der Kamera sehr zufrieden bin, werde ich es mal mit den CR-V3 Akkus versuchen und lande damit genau da wo ich nicht hin wollte: Noch ein Akkutyp, noch eine Ladegerät.

2007-10-12: Siehe auch den Nachtrag dazu.

Kinderkarawane im Gebirge

Damit es mit den s/w-Bildern wie sie aus der Ricoh GR digital kommen nicht zu langweilig wird hier mal ein ein farbiges Bild nach s/w konvertiert.

Die Konvertierung wurde in Bibble mit Hilfe des Plugins Andy Pro durchgeführt.